🛋 Psychiatrie-Facharztausbildung als Oberarzt: Lohnt es sich?

Wenn du ein Angebot bekommst, nachdem du deine Facharztprüfung in der Neurologie bestehst, dass du dann deine Facharztausbildung in der Psychiatrie machst (nur 3 Jahre), aber dass du als Oberarzt eingestellt wirst NICHT als Assistenzarzt. Also, beides: Du bist Oberarzt und du kannst Psychiater werden. Ist das ein gutes Angebot? Lohnt es sich auch Psychiater zu werden?

Was ich bis jetzt gefunden habe:

+ Als Niedergelassener kannst du viel mehr verdienen, wenn du beides bist: Neurologe und Psychiater.
+ Also, Gehalt als Oberarzt wäre bei Tarifvertrag VKA (Marburger Bund): 7761. Facharzt: 6169. Unterschied Brutto: 1592 Euro. Netto als ledig wäre das Ganze ca. 4578 Euro.

Wenn du zurück in die Neurologie arbeitest, dann bist du nicht so gut kompetent wie jemand der Weiterhin als Neurologe gearbeitet hat und sich in der Neurologie weiter entwickelt hat (Kurse, Workshops, Schwerpunkt).
Gehalt als Oberarzt mit beider Facharzterkennung ist das Gleiche wie jemand der nur Neurologe ist
Wenn du später in die Neurologie zurück kehrst (nachdem du Facharzt für die Psychiatrie geworden bist), wirst du die hauptsächliche die psychiatrischen Konsile im Krankenhaus bekommen (vor allem, bitte „Ausschluss Suizidalität“)
In einem Honorararzt Dienst als Neurologe für 24 Stunden einmal im Monat bekommst du netto mehr als der Netto-Unterschied zwischen Gehaltsgruppe Oberarzt und Facharzt (90 Euro x 24 Stunden = 2160 Euro Brutto)


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